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Zeitschrift der Germanisten Rumäniens (ZGR), 9. Jg., Heft 17-18 / 2000, S. 84-87

 

 

Goethe 1999. Ein Rückblick aufs Jubiläumsjahr

 

Bernd Leistner

 

Goethe. Goethe. Und nochmals Goethe. Die Überfülle dessen, was alles im Zeichen der Erinnerung an den deutschen Jubiläumsklassiker des Jahres 1999 unternommen wurde und danach drängte, sich Geltung zu verschaffen, läßt einen Sichtungsversuch ebenso als erwünscht erscheinen wie sie ihn doch auch überfordert. Diese Überfülle entzieht sich sichtendem Bestreben.

Immerhin aber hoben sich etliche Leistungen deutlich hervor und gab es einiges Trendhafte, das sich gleichermaßen kenntlich macht. Und was das erstere angeht, so sind zunächst und vor allem die beiden im Jubiläumsjahr zum Abschluß gebrachten editorischen Großunternehmungen in Sachen Goethe zu benennen: die Münchner Ausgabe, erschienen im Hanser-Verlag, und die Frankfurter Ausgabe, erschienen im Deutschen Klassiker Verlag. Die ersten Bände sowohl der einen wie auch der anderen Ausgabe kamen 1985 heraus; nun, seit 1999, liegen die Editionen komplett vor: in 21 Bänden die Münchner, in 40 Bänden die Frankfurter Ausgabe. Natürlich hat man mitunter beklagt, daß derart an zwei miteinander konkurrierenden Ausgaben gearbeitet wurde. Aber die unterschiedlichen editorischen Konzeptionen bewirkten, daß Ausgaben von je eigenständigem Wert entstanden. Es ließe sich gar von einem komplementären Verhältnis sprechen, in dem sie zueinander stehen: chronologisch orientiert die eine, nach Gattungen geordnet die andere. So auch verdeutlicht die Münchner Ausgabe vor allem den werkgeschichtlich-biographischen Prozeß, während in der Frankfurter Ausgabe besonders gattungs- und ensembleinterne Zusammenhänge vor Augen geführt werden. Und von komplementärer Ergiebigkeit ist zumal all das, was die dem jeweiligen Ausgabenprofil angepaßten Kommentare mitteilen. Diese Kommentare sind, aufs Ganze gesehen, entschieden zu rühmen; als Bandherausgeber zeichneten etliche der in jüngster Zeit produktivsten Goethe-Forscher verantwortlich; das in den Kommentaren Dargelegte befindet sich – zumeist – auf dem neuesten Forschungsstand. Wer immer über Goethe fürderhin arbeitet, dem dürften beide Ausgaben unverzichtbar sein.

Was aber speziell den „Faust“ angeht, so ist noch eine dritte Edition gebührend zu benennen. Vorgelegt pünktlich im Jubiläumsjahr, ist eine hochrangig-seriöse Ausgabe auch sie – und Ergebnis jahrzehntelanger Forschermühe. Gemeint ist die bei Reclam erschienene „Faust“-Ausgabe von Ulrich Gaier, deren Akt-, Szenen- und Zeilenkommentar nicht weniger als 1200 Seiten einnimmt und die zudem einen weiteren Kommentarteil enthält, in dem – auf mehr als 800 Seiten – über Beziehungen und Zusammenhänge gehandelt wird, welche das Werk als Ganzes betreffen. Und wer nun die „Faust“-Kommentare der Münchner und der Frankfurter Ausgabe durcharbeitet und das von Gaier Ausgeführte dazu, der kann sich jedenfalls für versichert halten, mit dem Stand gegenwärtiger „Faust“-Forschung weitestgehend vertraut gemacht zu sein. Denn eben all diese Kommentare sind durchaus auch interpretierende und hierbei zu kritischer Auseinandersetzung neigende Darlegungen.

Wenn sich somit aber das sogenannte Kleingedruckte einer Ausgabe zum sekundärliterarischen Großwerk auswächst, dann bringt dies zwangsläufig mit sich, daß es der traditionellen Werkmonographie das Wasser abgräbt. Gleichwohl blieb der Freiburger Germanist Jochen Schmidt durchaus unverzagt; nicht minder pünktlich zum Jubiläumsjahr erschien (im Münchner Beck-Verlag) sein Buch Goethes Faust. Erster und Zweiter Teil. Grundlagen – Werk – Wirkung. Vorgelegt im Rahmen der Reihe „Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte“, empfiehlt es sich namentlich für Studenten – und ist indessen von eigenständigem Gehalt in einem Maße, daß es sich dem, was die Werkkommentare bieten, an die Seite stellen läßt. Mit dem Hinweis auf diese Publikation ist nun aber auch schon der Blick auf all jene Bücher eröffnet, die, handelnd über Goethe, den Markt geradezu überschwemmten. Monographien, Sammelbände in sehr großer Zahl – und nimmt man die in der dokumentierenden Buchform derzeit noch nicht publik gemachten Symposien, nimmt man gar all die Ausstellungen hinzu, dann läßt sich befinden, daß kaum eine Facette des Phänomens Goethe unbeleuchtet blieb. „Goethe und die Naturwissenschaften“ / „Goethe in den Naturwissenschaften“, „Goethe als Chemiker“, „Goethe und die Medizin“, „Goethes Architektur“, „Goethe, der Zeichner und Maler“, „Goethes merkwürdige Wörter“, „Goethes geistiges Europa“, „Goethe und die literarische Romantik“, „Goethe am Neckar“ – die Reihe ließe sich fort- und fortsetzen. Und über „Goethes klassische Lyrik“ handelt das zum Jubiläumsjahr vorgelegte Buch Reiner Wilds, über den „Zeitbürger“ Goethe das neue Buch Dieter Borchmeyers, über den politischen Goethe das Buch Ekkehart Krippendorffs, eine Darstellung, die von ungewöhnlichem Zuschnitt insofern ist, als in ihr der gemeinhin sehr skeptisch betrachtete Weimarer Homo politicus mit vehement vorgetragener Sympathie bedacht wird. Biographische Gesamtdarstellungen sodann, solche von knapp umreißender, den sogenannten weiteren Leserkreisen zugeschriebener Art, aber auch eine derartige wie die von Nicholas Boyle. Nachdem deren erster Band bereits 1995 in deutscher Sprache vorgelegt worden war, erschien nun 1999 der zweite Band, sich zuwendend der Goetheschen Lebensspanne zwischen 1790 und 1803. Dieser zweite Band, in dem Boyle auf äußerst detaillierte Weise nicht zuletzt der Goetheschen Kant-Rezeption nachfragt, ist 1115 Seiten stark; das Gesamtwerk droht ins Riesenhafte auszuwuchern. So auch ist es ebendiese wissensschwere Biographie, die, wie immer man ihr Bewunderung zu zollen geneigt ist, geradezu exemplarisch jenes Problem signalisiert, das sich in Hinblick auf den Jubiläums- Goethe insgesamt geltend macht: Die Fülle schüttet den, dem man sie angedeihen läßt, fast schon zu.

Dabei wirkt eine solch entkonturierende Fülle zugleich aber auch dahin gehend, daß eine Publikation, die sich allem wissensgesättigten Differenzierungsrelativismus und aller Wohltemperiertheit entschlägt, besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der amerikanische Germanist W. Daniel Wilson hatte die Fachwelt, und nicht nur sie, bereits 1991 provoziert: mit seinem Buch Geheimräte gegen Geheimbünde. Nun, im Jubiläumsjahr, schob Wilson ein weiteres Buch zum Thema nach: Unterirdische Gänge. Goethe, Freimaurerei und Politik; und seine vorab schon vorgetragene These von der Überwachung und Bespitzelung der Illuminaten durch den Illuminaten Goethe strebte er vermittels neuer Materialfunde noch zu erhärten. Doch nicht genug damit. Zudem präsentierte Wilson ein Buch unter dem Titel Das Goethe-Tabu. Protest und Menschenrechte im klassischen Weimar. Und ein purer Enthüllungseifer ist auch für dieses Buch charakteristisch, ein Eifer, der den Staatsmann Goethe als schnöden, bedenkenlosen Sachwalter des Ancien régime zu kennzeichnen sucht. Gelenkt von solchem Eifer, überläßt sich Wilson, als Materialgräber gewiß von schätzbarem Fleiß, grotesken argumentativen Kurzschlüssigkeiten und findet zu Urteilen, wie sie schiefer nicht sein könnten. Entschieden jedoch traf er den Nerv einer literarischen Öffentlichkeit, die – so oder so – an seinen Büchern sich entzündete. Und der deutsche Bundespräsident glaubte ebenso, sich auf die Wilsonschen Aufdeckungen beziehen zu müssen, wie schließlich auch die (vehement polemisch reagierende) Festrednerin auf der Hauptversammlung der internationalen Goethe-Gesellschaft, Katharina Mommsen.

Was freilich die Breitenwirkung angeht, so konnten selbst die Wilsonschen Publikationen sich mit jenem Buch nicht messen, das zum Verkaufsschlager in Sachen Goethe schlechthin wurde. Vorgelegt wurde es – noch vor Beginn des Jubiläumsjahres – von Sigrid Damm: Christiane und Goethe. Eine Recherche. Dem Buch liegen umfangreiche Archivstudien zugrunde; und wenn es somit in puncto mühsamer Quellenerschließung mit den Arbeiten von Wilson immerhin vergleichbar erscheint, so indessen nicht in Hinblick auf den urteilenden Umgang mit dem Material: Durchaus widersetzt sich Sigrid Damm der Versuchung, über Christianes Lebens- und Liebespartner womöglich bosheitsfroh den Stab zu brechen. Freilich nähert sich der Dammsche Text dieser Christiane auf eine Weise an, der gegenüber Goethe nun ausgesprochen distanziert gesehen erscheint. Menschliche Wärme contra intellektuell gesteuertes Fair play: Das Buch lädt Goethe vor eine Mitempfindungsinstanz, vor der sich dann zwangsläufig Defizite offenbaren müssen, Defizite im Bereich fühlsamer „Normalmenschlichkeit“. Woche um Woche, Monat um Monat behauptete die Dammsche Publikation unangefochten den Spitzenplatz auf der Sachbuch-Bestsellerliste des „Spiegels“. Und es war wohl, wodurch das Buch sich empfahl, das als authentisch unterbreitete „Private“. Goethe als schwieriger Lebenspartner und Ehemann, dokumentiert und kommentiert von einer sensibel des Christianeschen Frauenschicksals sich annehmenden Autorin – eben eine solche Präsentation vermochte ins Schwarze vorhandener Empfänglichkeit zu treffen.

Als ein Erfolgsbuch nur in minderem Maße, obschon von der „Frankfurter Allgemeinen“ vorabgedruckt, erwies sich übrigens ein Werk, das seinerseits auf hartnäckiger Recherchierarbeit beruht und dabei gleichfalls ins verborgen Private vordringt. Goethes ganz andere Existenz in Rom – so der Untertitel dieser Publikation von Roberto Zapperi. Der Haupttitel lautet: Das Inkognito. Indessen, Zapperis Blick auf Goethe ist souveräner als der Dammsche; aus allem, was er ausgräbt, ergibt sich ihm nicht ein stiller Vorwurf; so auch ist er hinreichend disponiert, gebührenden Platz der genialen ästhetischen Fügung (etwa der Römischen Elegien) einzuräumen. Liegt es daran, daß Zapperis Buch in die Bestsellerlisten denn doch nicht vordrang?

Wenn nun aber auf ein allgemeineres Interesse namentlich die Wilsonschen Enthüllungsbücher und – ganz besonders – die Recherchen zum Goetheschen Partnerschafts- und Eheleben stießen, so fand sich doch dieses Interesse auch gleichermaßen durch einen weiteren, dabei seit vielen Jahrzehnten schon ausgprägten Erkundungstrend beansprucht. Die Stichworte hierfür lauten: Goethe und Weimar, Goethe und die Deutschen, Goethe und Buchenwald. Entsprechend wurde der Weimarer Klassiker Goethe mit dem Gang deutscher Mentalitäts- und Ideologiegeschichte, auch mit dem Gang deutsch-politischer Geschichte auf dringlich neuerliche Weise mehr oder weniger direkt in Verbindung gebracht; Autoren wie Peter Merseburger (in seinem Buch Mythos Weimar) oder Willi Jaspers (in seinem Buch Faust und die Deutschen) attestierten ihm eine Janusköpfigkeit, die, bestimmt durch emanzipiertes ästhetisches Bewußtsein einerseits, durch borniertes politisches Bewußtsein andererseits, auf verhängnisvolle Weise traditionsstiftend geworden sei; und immer wieder wurde das Wort Richard Alewyns in Erinnerung gerufen, demzufolge zwischen uns und Weimar Buchenwald liege. Auch hat man von seiten der Kulturstadt GmbH das Beieinander von deutsch-klassischem Kunstort und deutsch-nazistischem Konzentrationslager in Gestalt drastischer Installationen nachdrücklich vor Augen geführt. Und im Café des Goethe-Nationalmuseums sahen sich die Einkehrenden nunmehr mit einem Wandgemälde konfrontiert, das neben deutschen Köpfen wie Herder, Wagner, Nietzsche auch Adolf Hitler vergegenwärtigt. All diese Vorstöße suchten eine deutsch-konservative Geistigkeit aufzustören, die man damit als immer noch bedenklich vorwaltende unversehens voraussetzte. Im übrigen aber bezeugte sich das eine oder andere Einschlägige auch als ein den Goethe- bzw. Klassikbezug wahrnehmendes Exerzitium in Sachen „political correctness“.

Die neue Schau indessen, die nach dem Umbau des Weimarer Goethe-Museums bei der Wiedereröffnung den Besucher erwartete, blieb von alledem völlig unberührt. Nicht mehr nur Goethe, sondern dem Gesamtphänomen der Weimarer Klassik gewidmet, stellt sie sich dar als eine ironisch-spielerische Inszenierung, die, dabei gar nicht etwa platt, auf Pointen setzt, sich an den Rezipienten mit einem permanenten Augenzwinkern wendet und sich so auch irgend welcher Verbindlichkeit durchaus entzieht. In Besprechungstexten häuften sich Kennzeichnungswörter wie „vergnüglich-leichtverdaulich“, „locker-launig“, „leicht“, „heiter“, „luftig“ – wobei das auf solche Art Bezeichnete von den einen gerühmt, von anderen getadelt und von wieder anderen im Sinne eines abwägenden Ja-Aber bewertet wurde. Auch davon war übrigens die Rede, daß die Ausstellung den Besucher gewissermaßen zum „Zappen“ einlade. Und diese Beobachtung korrespondierte einem Befund, den vorab schon im „Tagesspiegel“ vom 21. Februar 1999 – und also nicht speziell auf die Ausstellung bezogen – generalisierend Bruno Preisendörfer formuliert hatte: „Zwischen Weimar und uns liegt nicht mehr der Weg über den Ettersberg, sondern der um die multikulturindustrielle Welt.“

Nun soll hier gar nicht etwa die museums-ästhetisch anspruchsvolle Ausstellung mit jener Vielzahl von Goethe-Verspaßungen in eins gesetzt werden, deren Niveau weit niedriger war und die namentlich in Weimar selbst im Jubiläumsjahr gehörig Konjunktur hatten. Aber dem Museumskonzept eignete denn doch etwas ausgesprochen Symptomatisches; und wenn Goethe buchstäblich auch den Marktplatz erobert hat, so eben als einer, mit dem man zwar alles irgend Erdenkliche anzustellen vermochte und damit jedoch nur bezeugte, daß man mit ihm nicht wirklich etwas anzufangen wußte. Goethe, in die Fänge einer kommerzbeherrschten Fun-Gesellschaft gelangt – und Weimar als der Ort, an dem sich die sechs Millionen Besucher im Jubiläumsjahr den Spaß auch einiges kosten ließen. Und zu kaufen gab es die Thüringer Mettwurst namens „Goethes Liebling“, die Damenstrumpfhose mit aufrollbarem Faust-Zitat, die Kreation eines Goethe-Nuckels, die eines Goethe-Vibrators. Goethe sodann als buntbemalter Gartenzwerg (für 99.- DM), Goethe als Handspielpuppe (für 39.- DM), der Goethekopf als Leuchte aus weißem lichtdurchlässigem Kunststoff nebst Glühbirne in auswählbarer Farbe (für 99.- DM). Der „Goethe-Versand“ zu Weimar lieferte übrigens die am Ort entwickelten Spaßprodukte in jegliche Weltgegend.

So aber widerspiegelte sich – sieht man alles nur in allem – auf der Riesenbühne des Goethe-Jubiläumsjahres der mentale Zustand gegenwärtiger Gesellschaft. Solchen Widerspiegelungscharakter hatten gewiß auch frühere Goethe-Jubiläen. Ein Vergleich freilich macht evident, daß sich diesmal bei und in aller wuchernden Fülle eine Armut offenbarte: ein deutlich hervortretender Sinnmangel. Da bezeugte sich der auf den Klassiker gerichtete immense Forscherfleiß, der ungeheure Wissensmengen aufzuhäufen vermochte; da gab es weiter den Gout fürs Alltags- und Privatmenschliche, für einen Goethe der Sonderlichkeiten und Beziehungsgeschichten; da machte sich ferner jener Impetus bemerkbar, der darauf drang, Goethe im Kontext deutscher Katastrophenhistorie kritisch zu befragen; und da trieb schließlich – und eben nicht zuletzt – der ironiegewappnete postmoderne Intellekt gleichermaßen sein Spiel mit ihm, wie es auf dreistere Art auch der pure Kommerz sich angelegen sein ließ. Gewiß, solch resümierende Auflistung mag anfechtbar sein; keineswegs allem, was sich im Jubiläumsjahr darbot, wird sie gerecht. Aber als eine Bestandsaufnahme, die komplett verfehlend sei, dürfte man sie kaum zur Seite schieben können. Und wie immer sich die Einzeltrends noch weitaus differenzierter fassen ließen: Auch dann ergäbe sich, daß sich die gegenwärtige Gesellschaft dem herausfordernden Kommunikationspartner Goethe auf betriebsame Weise durchaus versagte. Sie hat, daß er ihr etwas sein könnte, aus dem Gedächtnis verloren. Sie hat sich abgewöhnt, sich seiner im Bewußtsein zu erinnern, daß es die eigene Existenz betreffe. Oder noch anders: Sie hat, wo sich bei Goethe Denkanstöße vorfinden, verdrängungseifrig zu fragen aufgehört.


 

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