Home | BAC/Teze | Biblioteca | Jobs | Referate | Horoscop | Muzica | Dex | Games | Barbie

 

Search!

     

 

Index | Forum | E-mail

   

 Bine ati venit in sectiunea dedicata limbii si literaturii germane. In aceasta sectiune veti avea posibilitatea sa descoperiti multe lucruri utile care speram sa va ajute la cursuri. Willkommen bei ScoalaOnline!

 

 
 
 
 
 + Click:  Grupuri | Newsletter | Portal | Ziare,Radio/TV | Forum discutii | Premii de excelenta | Europa

 

 

 

Zurück zum index ZGR 11-12

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 6. Jg., 1-2 (11-12) / 1997, S. 35-37

 



BEMERKUNGEN ZUR SEMANTISCHEN UND KONZEPTUELLEN STRUKTUR DES KOGNITIVEN WELTMODELLS

Ana Cle
þiu
 


1. Das Weltmodell

Schon seit den ältesten Zeiten hatte der Mensch stets ein Weltmodell, nach welchem er seine “Welt” begrifflich ordnete und dann sprachlich ausdrückte. Nach Wilhelm von Humboldt ist die Sprache nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern ein Instrument zur Erschaffung eines inneren Weltbildes, das nur in einer bestimmten Sprachgemeinschaft gültig ist. Da die verschiedenen Sprachen nicht nur aus verschiedenen Zeichen bestehen, sondern auch die Begriffe unterschiedlich bilden und bestimmen und somit auch die Erkenntnis anders beeinflußen, gilt als Schlußfolgerung, daß “mehrere Sprachen in der That mehrere Weltansichten sind” (Humboldt 1822: 64, zit. nach Dobrovol’skij 1995: 63). Nach Dobrovol’skij (1995: 63) sollen diese unterschiedlichen sprachlichen Weltansichten nicht als “grundverschiedene konzeptuelle Welten” verstanden werden, da es sonst keine Übersetzbarkeit zwischen den einzelnen Sprachen geben könnte, sondern als in der Sprache vorgegebene “Unterschiede in der ‘Blickrichtung’ auf die Welt”. Dieses wird durch folgende Textstelle belegt:

Da die Naturanlage zur Sprache eine allgemeine des Menschen ist und Alle den Schlüssel zum Verständniss aller Sprachen in sich tragen müssen, so folgt von selbst, dass die Form aller Sprachen sich im We-sentlichen gleich seyn und immer den allgemeinen Zweck erreichen muss. Die Verschiedenheit kann nur in den Mitteln und nur innerhalb der Gränzen liegen, wel-che die Erreichung des Zweckes verstattet. (Humboldt, 1830-1835: 651)

Die sprachliche “Weltansicht” ist somit kein individuelles, aber auch kein universelles kognitives Phänomen. Sie wird aus der Summe der Kenntnisse (und der entsprechenden Wissenstypen) und der Gesamtheit der in dieser Sprache fixierten Vorstellungen der Sprachträger gebildet. So verstanden hat das Humboldtsche Modell viele Gemeinsamkeiten mit dem Weltbegriff, der in der modernen Linguistik verwendet wird.

Nach der kognitiven Wende der 80ger Jahre wird in der modernen Sprachwissenschaft die Relation Sprache-Weltbild, Sprache-Denken aus einer anthropozentrischen Perspektive interpretiert und zwar wird Sprache als eine spezifische kognitive Fähigkeit des Menschen betrachtet, durch welche dieser mentale Repräsentationen bildet und diese in konkreten Äußerungssituationen aktualisiert. Das Weltbild, das sich der Mensch mit Hilfe seiner kognitiven Fähigkeiten erschafft, ist sein eigenes Weltmodell, da er keinen direkten Zugriff zu der objektiven Realität hat. Putnam (1990: 78) meint dazu: “... Unabhängig von Begriffsschemata existieren keine ‘Gegenstände’. Wir spalten die Welt in Gegenstände auf, indem wir dieses oder jenes Beschreibungsschema einführen” (zit. nach Dobrovol’skij 1995: 65f). Das konzeptuelle System, mit dessen Hilfe der Mensch seine Welt gliedert, bestimmt dann seine Einstellungen und Verhaltensweisen und spielt somit eine große Rolle in der Erschaffung der Wirklichkeit.

2. Die konzeptuelle Struktur in der kog-nitiven Linguistik

2.1 Die Vertreter der holistischen Richtung in der kognitiven Linguistik (Lang-acker 1987, 1990; Lakoff 1987; Jackendoff 1983; siehe dazu auch Schwarz 1992: 18) betrachten die Sprache als ein Subsystem der Kognition, das mit den anderen Kognitionsfähigkeiten untrennbar verbunden ist. Sprache ist symbolisch im Wesen, und somit bedeutungstragend, wobei die Bedeutung mit Konzeptualisierung gleichgesetzt wird (Langacker 1990: 2).

Die konzeptuelle Struktur umfaßt alle geistigen Erfahrungen wie Gedanken, Begriffe, Sinneseindrücke, Bilder, unabhängig davon, ob sie sprachlich oder nichtsprachlich sind. Die semantischen Strukturen sind aufgrund der sprachlichen Konvention für symbolische Zwecke gestaltete Konzeptualisierungen (konzeptuelle Strukturen). Die semantische Analyse verlangt die explizite Charakterisierung der konzeptuellen Struktur (Langacker 1987: 98f). Im Unterschied zu den früheren objektivistischen, auf Taxonomien ausgerichteten semantischen Forschungsrichtungen, einschließlich der bei uns praktizierten strukturellen Semantik, bei denen die begriffliche Struktur der Erkenntnis in die Psychologie oder Philosophie abgeschoben wurde, erklärt die kognitive Linguistik genau die konzeptuelle Struktur zum Untersuchungsgegenstand der Semantik und implizit auch der Lexikologie und der Grammatik (1).

2.2 Wenn nun die Sprache ein aufgrund von Konventionen gestaltetes symbolisches System ist, so zwingt sie ihren Benützern eine Reihe von Kategorien auf (Taylor 1989: VII). Die Kategorisierung ist eine mentale Operation, die darin besteht, verschiedene “Sachen” zusammen einzuordnen, im Denken, Wahrnehmen, Sprechen und Handeln (Kleiber 1993: 4). Kategorien sind die fundamentalen Elemente bei der Organisation unserer Erfahrung.

Die objektivistische Forschungsrichtung geht von folgendem Standpunkt aus: Die Kategorisierung vollzieht sich auf der Basis gemeinsamer Eigenschaften. Die Vertreter einer Kategorie weisen die gleichen Merkmale auf. Ein bestimmter Gegenstand wird als Baum aufgenommen, weil er die Eigenschaften besitzt, die den Begriff Baum definieren. Diese Theorie der Kategorisierung geht auf Aristoteles zurück, der ausgehend von dem Beispiel Mensch folgende Überlegungen anstellt: die bestimmenden Eigenschaften für die Kategorie MENSCH (und die bestimmenden Merkmale für das Wort Mensch) sind die beiden Merkmale ‘zweibeiniges Tier’. Diese Merkmale sind beide notwendig für die Definition der Kategorie, die Zerstörung der einen oder anderen hätte die Zerstörung des Ganzen zur Folge. Die klassische Theorie hat somit folgende Grundannahmen: (1) Kategorien werden als Konjunktion von notwendigen und hinreichenden Eigenschaften definiert; (2) die Eigenschaften sind binär (sie sind entweder vorhanden oder nicht); (3) Kategorien haben klare Grenzen (entweder gehört eine Entität zu einer Kategorie, oder sie gehört nicht); und (4) alle Mitglieder einer Kategorie haben den gleichen Status (sie müssen alle definitorischen Eigenschaften der Kategorie besitzen, sonst gehören sie nicht dazu - aber es gibt auch keine Entitäten, welche bessere Mitglieder dieser Kategorie wären). In der Phonologie bereicherte die Phonemforschung die Theorie der Kategorisierung durch weitere Thesen: (5) die Merkmale sind primitiv (sie sind nicht weiter zerlegbar); (6) die Merkmale sind universell (die Phonemkategorien aller menschlichen Sprachen können durch Merkmale aus einem universellen Merkmalsinventar beschrieben werden); (7) die Merkmale sind abstrakt; und (8) sie sind angeboren (im genetischen Kode vorhanden) (Taylor 1989: 23ff).

Als illustratives Beispiel sei das Wort Junggeselle/bachelor als ‘Mann, der niemals geheiratet hat’ angeführt. Katz und Postal (1964: 13f.) haben ihm folgende Merkmale zugeordnet: [Mensch] [männlich] [erwachsen] [nie verheiratet]. Jede Entität, welche diese Merkmale aufweist, müßte durch das Wort Junggeselle/bachelor bezeichnet werden können. In der Fachliteratur wurde aber schon beanstandet, daß dieser Ausdruck für die Bezeichnung des Papstes oder eines Homosexuellen ungeeignet sei (Kleiber 1993: 124, Fillmore 1982:34)(2).

2.3 Untersuchungen der Psychologin Eleanor Rosch zeigten die Notwendigkeit der Einführung einer auf Prototypen basierenden Theorie der Kategorisierung. Die Grundannahme dieser Theorie ist, daß die Exemplare einer Kategorie nicht den gleichen Status haben, sondern daß einige von ihnen die Kategorie besser repräsentieren; der Prototyp ist das Exemplar, das gemeinhin (von den meisten Sprachteilnehmern) mit der Kategorie assoziert wird. Die Antworten der von Rosch (1973) befragten Personen ergaben z.B. daß der Apfel das beste Exemplar für die Kategorie Obst/fruit darstelle, es folgten Pflaume, Ananas, Erdbeere, Feige, die Olive galt als am wenigsten repräsentativ. Rosch folgert (1975: 544):

Die innere Struktur vieler natürlicher Kategorien besteht aus dem Prototyp der Kategorie (den eindeutigsten Vertretern, den besten Beispielen) und den nicht-prototypischen Exemplaren, welche in einer Rangfolge ange-ordnet sind, die sich von den besten zu den weniger guten Beispielen erstreckt.

Kleiber (1993: 37f.) führt folgende Thesen des Prototypenmodells an:

(1) Eine Kategorie hat eine prototypische innere Struktur. D.h. da es bei den Sprechern einen Prototypizitätsgradienten gibt, müßte diese graduelle Repräsentativität auch auf die innere Struktur der Kategorien zutreffen. Die Exemplare mit niedrigem Repräsentativitätsgrad befinden sich am Rand der Kategorie, wie z.B. Olive für Obst oder Strauß und Pinguin für Vogel.

(2) Der Repräsentativitätsgrad eines Exemplares entspricht dem Grad seiner Zugehörigkeit zur Kategorie. Der Repräsentativitätsgrad wird somit als Zugehörigkeitsgrad interpretiert: Rotkehlchen gehört enger zur Kategorie Vogel als Schwan.

(3) Die Grenzen zwischen den Kategorien bzw. Begriffen sind unscharf. G. Lakoff (1972: 184) meint, die Frage nach der Zugehörigkeit zu einer Kategorie ließe sich nicht einfach mit ja oder nein beantworten, sondern eher graduell. So müssen Sätze vom Typ X ist ein Vogel oder X ist kein Vogel nicht absolut wahr oder falsch sein, sie können auch einen unterschiedlichen Wahrheitsgrad besitzen. Vgl. folgende Aussagen:

• a) Ein Spatz ist ein Vogel (wahr);
• b) Ein Küken ist ein Vogel (weniger wahr als a);
• c) Ein Pinguin ist ein Vogel (weniger wahr als b);
• d) Eine Fledermaus ist ein Vogel (falsch oder fern davon, wahr zu sein);
• e)
 (absolut falsch).

Diese Beispiele veranschaulichen, daß es keine scharfen Grenzen zwischen den Kategorien gibt, man kann nicht feststellen, an welcher Stelle eine Kategorie in eine andere übergeht.

(4) Die Vertreter einer Kategorie verfügen nicht über Eigenschaften, die allen Vertretern gemeinsam sind; sie werden durch eine Familienähnlichkeit zusammengehalten. Dieser Begriff wurde von L. Wittgenstein entlehnt, und zwar handelt es sich um eine Struktur, bei der die Vertreter einer Kategorie untereinander verbunden sein können, ohne über eine gemeinsame Eigenschaft verfügen zu müssen.

(5) Die Zugehörigkeit zu einer Kategorie ergibt sich aus dem Grad der Ähnlichkeit mit dem Prototyp.

(6) Über diese Zugehörigkeit wird nicht analytisch, sondern global entschieden. Die Entscheidung beruht auf dem Vergleich des Objekts mit dem Prototyp der Kategorie.

Die zum Ablauf des Kategorisierungsprozesses unternommenen Versuche und Tests führten zu folgenden Ergebnissen (Kleiber 1993: 38):

• a) Die prototypischen Vertreter werden schneller kategorisiert als die nicht-prototypischen Exemplare;
• b) Kinder prägen sich die prototypischen Vertreter zuerst ein;
• c) Die Prototypen dienen als kognitiver Bezugspunkt;
• d) Die Prototypen werden in der Regel als erste genannt, wenn man Sprecher um eine Aufzählung der Vertreter einer Kategorie bittet.

Ein weiteres Problem, das die Prototypentheorie aufwirft ist das bezüglich der Beschreibung des Prototyps. Dieses kann mittels zweier Verfahren beschrieben werden: (1) als eine Liste von Merkmalen oder (2) als ein Bild oder Schema, das ihn darstellt und das in manchen Fällen durch eine Merkmalsliste ergänzt werden kann (Kleiber 1993: 46).

Vgl. Schlyter (1982)

(1) Vogel Prototyp: Spatz
1 hat Federn
2 legt Eier
3 fliegt
4 piepst
5 sitzt auf Bäumen
6 ist klein
7 ist grau-braun

(2)Tasse Prototyp:

1 ist ein Trinkgefäß
2 ist so hoch wie weit
3 hat Henkel
4 hat Untertasse

2.4 Die Komponentialität der Wortbedeutung schließt die aufgrund von Ähnlichkeitsbeziehungen erfolgte Prototypenanalyse nicht aus. Nach Dobrovol’skij (1995: 85f.) “impliziert der Begriff der Ähnlichkeit die Frage nach dem Merkmal, aufgrund dessen Vergleiche angestellt und Ähnlichkeitsbeziehungen postuliert werden können”. Im wesentlichen unterscheidet sich die Prototypentheorie von der strukturellen Semantik nicht durch einen Verzicht auf Zerlegungsprozeduren, sondern durch eine andere Interpretation der Bedeutungsaspekte und zwar im Sinne der Prägung eines individuellen Weltmodells.


NOTA:

(1) In Langacker 1987: Foundations of Cognitive Grammar arbeitet er die Beschreibung semantischer Strukturen detailliert und auf sehr originelle Art und Weise aus. Näheres dazu in Cletiu 1996.

(2) Nichtsdestotrotz meint Taylor (1989: 93ff.), die genannten Personen nähmen eine referentielle Randstellung ein, was durch folgenden Satz veranschaulicht werden könnte:
Strictly speaking, the Pope is a bachelor. / Genaugenommen ist der Papst ein Junggeselle.


Literatur:

1. Dobrovol’skij, Dimitrij (1995): Kognitive Aspekte der Idiom-Semantik. Studien zum Thesaurus deutscher Idiome., Tübingen: Narr (Eurogermanistik 8. Europäische Studien zur deutschen Sprache)

2. Fillmore, C.J. (1982): Towards a Descriptive Fra-mework for Spatial Deixis, in: Jarvella, R.J. / Klein, W. (Hgg.): Speech, Place and Action, London: John Wiley and Sons, 31-59.

3. Humboldt, Wilhelm von (1822): “Ueber den Nationalcharakter der Sprachen (Bruchstück)”. In: Humboldt, Wilhelm von (1963): Werke in fünf Bänden. 3: Schriften zur Sprachphilosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 64-81.

4. ders. (1830-1835): “Ueber die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts [1830-1835].” In: ders. (1963): ebd., 386-756.

5. Jakendoff, Ray (1983) (1987): Semantics and Cognition, Massachussets: MIT Press.

6. Katz, J.J. and Postal, P.M. (1964): An Integrated Theory of Linguistic Descriptions, Cambridge Mass.: MIT Press.

7. Kleiber, Georges (1993): Prototypensemantik. Eine Einführung. Übersetzt von Michael Schreiber, Tübingen: Narr.

8. Lakoff, George (1972): Hedges: A Study in Meaning Criteria and the Logik of Fuzzy Concepts, in: Papers from the 8th Regional Meeting of the Chicago Linguistic Society, 183-228.

9. Lakoff, George (1987): Women, Fire and Dangerous Things. What Categories Reveal about the Mind, Chicago: The University of Chicago Press.

10. Langacker, Ronald: Foundations of Cognitive Grammar. Vol.I. Theoretical Prerequisites, Stanford, California: Stanford University Press, 1987.

11. Langacker, Ronald: Concept, Image and Symbol. The Cognitive Basis of Grammar, in: Cognitive Linguistics Research, 1,eds. R. Dirven, R. W. Langacker, New York: Mouton de Gruyter, 1990.

12. Putnam, Hilary (1990): Vernunft, Wahrheit und Geschichte, Übers. v. Schulte, Joachim, Frankfurt am Main: Suhrkamp.

13. Rosch, Eleanor (1973): Natural Categories, in: Cognitive Psychology, 4: 328-350.

14. dies. (1975): Cognitive Reference Points, in: Cognitive Psychology 7: 532-547.

15. Schlyter, S. (1982): Vagheit, Polysemie und Prototypentheorie, Papers from the Institute of Linguistics 46, Univ. Stockholm.

16. Schwarz, Monika: Kognitive Semantiktheorie und neuropsychologische Realität. Repräsentationale und prozedurale Aspekte der semantischen Kompetenz, Tübingen: Max Niemeyer, 1992.

17. Taylor, John R. (1989): Linguistic Categorization. Prototypes in Linguistic Theory, Oxford: Clarendon Press.

 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

Zeitschrift der Germanisten Rumäniens, 6. Jg., 1-2 (11-12) / 1997, S. 35-37

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga 

+ Asociatia Studentilor din Facultatea de Limbi Straine | Contact

 

Home | BAC/Teze | Biblioteca | Referate | Games | Horoscop | Muzica | Versuri | Limbi straine | DEX

Modele CV | Wallpaper | Download gratuit | JOB & CARIERA | Harti | Bancuri si perle | Jocuri Barbie

Iluzii optice | Romana | Geografie | Chimie | Biologie | Engleza | Psihologie | Economie | Istorie | Chat

 

Joburi Studenti JOB-Studenti.ro

Oportunitati si locuri de munca pentru studenti si tineri profesionisti - afla cele mai noi oferte de job!

Online StudentOnlineStudent.ro

Viata in campus: stiri, burse, cazari, cluburi, baluri ale bobocilor - afla totul despre viata in studentie!

Cariere si modele CVStudentCV.ro

Dezvoltare personala pentru tineri - investeste in tine si invata ponturi pentru succesul tau in cariera!

 

 > Contribuie la proiect - Trimite un articol scris de tine

Gazduit de eXtrem computers | Project Manager: Bogdan Gavrila (C)  

 

Toate Drepturile Rezervate - ScoalaOnline Romania