Home | BAC/Teze | Biblioteca | Jobs | Referate | Horoscop | Muzica | Dex | Games | Barbie

 

Search!

     

 

Index | Forum | E-mail

   

 Bine ati venit in sectiunea dedicata limbii si literaturii germane. In aceasta sectiune veti avea posibilitatea sa descoperiti multe lucruri utile care speram sa va ajute la cursuri. Willkommen bei ScoalaOnline!

 

 
 
 
 
 + Click:  Grupuri | Newsletter | Portal | Ziare,Radio/TV | Forum discutii | Premii de excelenta | Europa

 

 

 

Zuruck zum index

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

Die Spezifik der intonatorischen Leistungen. Normabweichungen als Störfaktor in der fremdsprachlichen Kommunikation

 

Maria Ileana Moise


 
 

0. Vorbemerkungen

Der Begriff der Intonation wird in der Fachliteratur unterschiedlich aufgefaßt. Ein Teil der Linguisten identifizieren sie in Anlehnung an die englisch-amerikanische Forschung mit der Sprachmelodie (BANNERT 1988; HELFRICH 1985; FERY 1988; UHMANN 1988; 1991; MÖBIUS 1993, u. a.). Ein anderer Teil bezeichnet mit Intonation in Anlehnung an den Prager Strukturalismus einen Komplex, der aus: a. Modifikationen der Signalfrequenz, b. Modifikationen der Schallintensität, c. Modifikationen der Sprechgeschwindigkeit und d. der Unterbrechung des Sprechflusses durch akustische Nullphasen besteht und vom Hörer als Akzent, Tonhöhenverlauf, Pause, Tempo und Rhythmus wahrgenommen wird.

Das Intonationssignal wird vom Produzenten und Perzipienten als Komplex aufgefaßt; sehr oft kann nicht genau bestimmt werden, welches Signal oder welche Signalkombination an einer bestimmten Stelle als Hinweisreiz für den Akzent oder die Pause fungiert. Dieser Umstand unterstützt die These, nach der in der normalen Kommunikation die Intonation inhaltsbezogen, d. h. der Sprecherintention gemäß verarbeitet wird und nur selten die einzelnen intonatorischen Phänomene Gegenstand der Reflexion des Hörers sind (vgl. STOCK 1996b: 217).

1. Die Leistungen der Intonation

Die einzelnen Funktionen der Intonation werden in der phonetischen Literatur unterschiedlich gewichtet. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen: a. obligatorischen und b. fakultativen Leistungen, da die intonatorischen Komponenten oft nicht allein Träger der einzelnen Funktionen sind, sondern mit anderen sprachlichen (lexikalischen und grammatischen) sowie nonverbalen Mitteln auftreten und von denselben teilweise ersetzt oder modifiziert werden. So z. B. kann eine Frage sowohl auf Grund des interrogativen Tonhöhenverlaufes als auch durch ein Fragewort oder durch grammatische Mittel (Spitzenstellung des Verbs) gekennzeichnet werden. In diesen Sinne kann auch von einem Ersatzprinzip gesprochen werden, das zwischen den einzelnen sprachlichen Mitteln funktioniert. Wenn aber die intonatorischen Komponenten einen eigenständignen Beitrag zur Bedeutungsstruktur des Ausspruchs leisten, kann von einer eigenständigen sprachlichen Funktion der Intonation ausgegangen werden.

In der Literatur werden die vielfältigen Leistungen der Intonation unter drei Funktionen zusammengefaßt, u. zw. a. syntaktische, b. semantische und c. expressive.

1. 1. Die syntaktische Funktion

Von den meisten Autoren wird auf die Rolle der intonatorischen Komponenten als wichtige “Gliederungshilfen” (MEINHOLD 1970: 81f.) und in der “Einbettung bedeutungstragender segmentaler Einheiten in semantische Zusammenhänge höherer Ordnung” (HEIKE 1969: 2) verwiesen.

Intonatorische Mittel können Texte in Abschnitte, Aussprüche und Intonationsphrasen gliedern, ihren Aufbau erkennbar machen, den gesamten Redestrom in relativ eigenständige Sinneinheiten strukturieren. Diese Funktion wird in der phonetischen Literatur auch als delimitativ bzw. demarkativ bezeichnet. Vom psychologischen Gesichtspunkt ermöglicht diese Aufgliederung/Abgrenzung die Konzentrationssteuerung des Empfängers bezüglich des Ablaufs und der Gliederung des Informationsflusses, die Herausbildung von Organisationskernen, die nach KOCH (1987: 29f.) und WENK (1987: 184) dem Hörer die Perzeption und Informationsverarbeitung, die Speicherung im Kurzzeitgedächtnis (KZG) erleichtern.

Bei dem Anzeigen von Gliederungsgrenzen ist besonders die rechte Grenze von Gliederungseinheiten kommunikativ relevant. Das auffälligste Gliederungs- bzw. Grenzsignal ist die Pause. Neben der Pause hat in einem Satz oder in einer satzwertigen Einheit nach STOCK (1996b: 232) auch der sogenannte “Neueinsatz”, ein auffälliger Bruch im Tonhöhen-und Intensitätsverlauf, delimitative Funktion. Wenn z. B. die Tonhöhe nach der letzten Silbe der Einheit steigt, d. h. wenn nach DIETRICH (1990: 416) ein Tonbruch nach oben stattfindet, wird dem Hörer Nichtabgeschlossenheit (-Ende) signalisiert, sinkt die Tonhöhe, erfolgt also ein Tonbruch nach unten, wird Abgeschlossenheit (+Ende) angezeigt.

Andererseits bewirken die intonatorischen Mittel auch eine Zusammenfügung, Integration der Wörter zu Intonationsphrasen, Aussprüchen usw., d. h. zu kommunikativen Einheiten. Beim Sprechen werden nicht Laute oder isolierte Wörter produziert, sondern diese werden zu Wortfolgen zusammengefaßt. Durch die suprasegmentale Strukturierung werden die einzelnen Segmente zu übergreifenden Strukturen integriert. Eine solche suprasegmentale Struktur ist auf unterer Ebene die Silbe, die Träger des Akzents ist. Durch die Hierarchisierung mehrerer Silben wird ein Zentrum hervorgehoben, um das sich die umgebenden Silben gruppieren. Beim Sprechen werden die Wörter der kommunikativen Absicht des Sprechers gemäß zu Gruppen (Akzentgruppen) zusammengefügt. Diese werden durch Pausen von einander getrennt und enthalten mindestens eine Akzentstelle. Hervorgehoben werden sinnwichtige Wörter, die dem Hörer als Mittel der Aufmerksamkeitsleitung dienen.

Damit wird auch eine andere wichtige Leistung der Intonation angesprochen, u. zw. die Fähigkeit der intonatorischen Mittel inhaltlich wichtige Wörter von weniger wichtigen hervorzuheben. In mehrsilbigen Wörtern werden einzelne Silben durch den Wortakzent hervorgehoben, auf der Satzebene durch der Satzakzent. Diese Hervorhebung erfolgt durch gesteigerte Lautheit, Dehnung des Vokals, präzisere Artikulation und Veränderung der Sprechmelodie. Es handelt sich nach STOCK (1996b: 231) um einen intonatorisch bedingten Unterschied zwischen “Spannungszentralisation und Schwächungstendenz”, nach LÖTSCHER (1983: 13) um ein System von mehrfacher Stärkeabstufung”. Von vielen Autoren wird die Rolle der Tonhöhenvariationen bzw. des Tonbruchs (ISACENKO/SCHÄDLICH 1966: 20) in der Akzentrealisierung als primär eingeschätzt.

Die intonatorischen Mittel/Erscheinun-gen haben weiterhin die Fähigkeit, die Bedeutungsstruktur bestimmter Wortfolgen zu verdeutlichen, semantisch zu differenzieren, bzw. zu disambiguieren. In Fällen, wo ein und dieselbe Wortfolge unterschiedlichen syntaktischen Strukturen zugeordnet werden kann, wie z. B. in dem Ausspruch:

Paula, will Paul nicht.

Paula will, Paul nicht.

Paula, will Paul nicht?

Paula will, Paul nicht?

wird der enthaltene Bedeutungsunterschied nur durch die unterschiedliche intonatorische Gestaltung, d. h. durch Verdeutlichung der angemessenen Phrasierungsgrenzen im Satz disambiguiert. Es sind Pause, Akzent und Melodieverlauf, die eine semantische Differenzierung gewährleisten. In solchen Fällen kann die syntaktische Funktion der Intonation nicht klar von der semantischen getrennt werden.

1. 2. Die semantische Funktion

Im Bereich der Bedeutungsdifferenzierung wirkt bekanntlich die Stellung des Hauptakzents bei Komposita distinktiv. Verwiesen sei auf das von TRUBETZKOY (1971: 203) angeführte Beispiel für Bedeutungsunterscheidung durch die Prosodie (Wortakzent) im Falle der Verbpaare “’übersetzen” und “über’setzen”.

In der neueren phonetischen Literatur wird in der Beschreibung dieser intonatorischen Funktion vor allem die Fähigkeit des Intonationssignals, die Kennzeichnung der Abgeschlossenheit vs. Nichtabgeschlossenheit, die Satztypmarkierung (Aussage, Frage, Aufforderung, Wunsch) und die Kennzeichnung der Kontextrealisation (Thema-Rhema-Gliederung) zu signalisieren, angeführt.

Die durch die Gliederung entstandenen Wortgruppen werden mit intonatorischen Mitteln, speziell mit der phonologisch relevanten Endphasengestaltung durch spezifische Tonhöhen-, Intensitäts- und Geschwindigkeitsmodifikationen zunächst als abgeschlossen oder nicht abgeschlossen gekennzeichnet. Nicht abgeschlossene Gruppen werden vom Hörer als nichtletzte Gruppen in einer übergreifenden Einheit interpretiert. Sie machen die Ergänzung durch eine letzte, eine abgeschlossene Einheit erforderlich. Abgeschlossene Gruppen können als Aussagen, Aufforderungen Wünsche und andererseits als Fragen charakterisiert werden.

Von ESSEN (1956: 144), der für die intonatorische Kennzeichnung der Frage den Terminus der “interrogativen Tonführung” (Aufstieg der Melodie am Ende des Ausspruchs) prägte, hat darauf verwiesen, daß sehr oft Fragen auch mit terminaler Melodie gesprochen werden, was vor allem für die Signalisierung der Aussagen und Ausrufe üblich ist, wenn ein fragespezifisches lexikalisches Element existiert.

Laut STOCK (1996b: 232) erweist sich die intonatorische Satztypmarkierung als fakultativ, wenn das kommunikative Ziel durch andere sprachlichen Elemente (z. B. Wortfolge, d. h. Spitzenstellung des Verbs; Fragewort) ausreichend signalisiert wird. In diesem Fall werden die intonatorischen Mittel neutralisiert. Fehlen hingegen diese Mittel oder sind sie untypisch, z. B. bei gleicher lexikalischer und syntaktischer Form wie in der Nachfrage, so wird der Gebrauch der intonatorischen Mittel obligatorisch.

Die Verwendung der Intonationssignale im Falle der Signalisierung der Abgeschlossenheit/Nichtabgeschlossenheit ist aber als obligatorisch zu betrachten, da diese Leistung nicht von anderen sprachlichen Mitteln (lexikalischen und grammatischen) erfüllt werden kann (vgl. STOCK 1980: 46; PUª-CARIU 1976: 47).

Den intonatorischen Mitteln kommt wei-terhin auch die Funktion zu, das Informationsprofil herauszubilden, d.h. das Signalelement in denjenigen Wörtern zu verstärken, die für den Hörer auffällig gemacht werden sollen. Durch die Satzakzentuierung und den Tonhöhenverlauf wird in der Äußerung eine Unterscheidung zwischen Fokusstelle und Hintergrundelement getroffen, es werden einzelne Teile einer ?ußerung hervorgehoben und in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt (vgl. HELFRICH 1985: 16). Diese Unterscheidung, die auch Stufen der Auffälligkeit einschließen kann, ist eine notwendige Voraussetzung für das mühelose Verstehen eines Textes. Die “Abstufung der Auffälligkeit” kann aber nach WEINRICH (1993: 26) auch mittels grammatischer Elemente wie Horizont-Morpheme, z. B. “es”oder Fokus-Morpheme, wie z. B. “das” oder Wortstellung geleistet werden.

Wichtig erweist sich nach STOCK (1996b: 231) bei der Realisierung dieser intonatorischen Funktion der Umstand, daß die intonatorische Fokussierung und diejenige mittels Wortstellung, “relativ frei miteinander kombinierbar” sind und “dadurch fein nuancierte Abstufungen die Auffälligkeit” erlauben.

1. 3. Die expressive Funktion

Neben der syntaktischen und semantischen Funktion kommt dem Intonationssignal auch eine expressive Leistung zu. ROMPORTL (1962: 749) bezeichnet die Intonation als Mittel zum Ausdruck der Gefühlsfärbung, nach ARTEMOV (1965: 13; 8f.) unterscheidet sie die Rede modal, d. h. sie kann sowohl über die Stellung des Sprechers seiner Mitteilung gegenüber Auskunft geben als auch über dessen emotionalen, situationsbedingten Zustand. Steigende Tonbewegung bei Aussagen soll nach STOCK (1996b: 233) Kontaktbereitschaft und Freundlichkeit signalisieren, fallende Tonbewegung in Entscheidungsfragen – Sachlichkeit und Entschiedenheit.

STOCK (a.a.O) betont auch die Rolle der intonatorischen Mittel/Erscheinungen beim Ausdruck der “dynamogenen Emotionen”. Durch Vergrößerungen der Sprechspannung, der Tonhöhen- Lautheits- und Geschwindigkeitsvariationen können Emotionen wie Zorn und Freude geäußert werden; bei depressiven Emotionen wie Trauer und Niedergeschlagenheit wird nach STOCK (a.a.O) dagegen die gedämpfte Erregung vielfach durch monotone Tonhöhenbewegung sowie Lautheits- und Geschwindigkeitsverringerung angezeigt. Ebenso können nach HELFRICH (1985: 15) dem Hörer entgegengebrachte Gefühle, wie z. B. Wohlwollen oder Geringschätzung in die Satzmelodie eingehen und durch sie übermittelt werden. Auch bei der Realisierung dieser Leistung kann das Intonationssignal nicht eindeutig die entsprechende Wirkung erzielen, der Hörer ist auf den Text, die Kenntnis der Situation sowie auf charakteristische Aussdrucksmerkmale des Sprechers (Stimmklang, Mimik, Gestik) angewiesen.

Eine weitere wichtige Rolle kommt den intonatorischen Mitteln zu bei der Charakterisierung idiolektaler bzw. habitueller Gewohnheiten; dazu sind als wesentliche Komponenten ontogenetische, temperamentmäßige, motivationale, intelektuelle Faktoren zu zählen. In der Literatur wird darauf verwiesen, daß der unverkennbare individuelle Sprechstil in besonders ausgeprägtem Maße von intonatorischen Mitteln mitbestimmt wird. Neben habituellen Stimmqualitäten wirken besonders auch personalkonstante temporale Verlaufsqualitäten (vgl. FÄHRMANN 1960: 44; ISACENKO / SCHÄDLICH 1966: 41). In diesem Sinne können nach STOCK (1996b: 233) und HELFRICH (1985: 15) besonders Tonhöhe und Tonhöhenverlauf über idiolektale, soziolektale und regiolektale Merkmale des Sprechers Auskunft geben. Diese Charakteristika weisen nicht nur auf die sprachliche und soziale Herkunft hin, sondern vermitteln dem Kom-munikationspartner wichtige Hinweise über die Person des Sprechers, über sein Alter, sein Temperament, seinen Bildungsgrad. Den intonatorischen Mitteln kann also nach STOCK (a.a.O) auch eine rollensignalisierende-rituelle Leistung zugeschrieben werden.

1. 4. Die Steuerung des Gesprächs

Eine bedeutende Leistung der intonatorischen Komponenten ist auch die Dialogsteuerung, die Steuerung bzw. Organisation des Sprecherwechsels (vgl. STOCK 1996b: 234). WEINRICH (1993: 832) verweist darauf, daß der Sprecher während der Kommunikation Fortsetzungs- und Beendigungssignale sendet, der Hörer Stützungs- und Übernahmesignale. Die Fortsetzungssignale können zwar auch Floskeln, wie z. B. “Verstehen Sie” u.a. enthalten, der Beitrag der intonatorischen Erscheinungen ist aber wesentlich. Floskeln, die mit steigendem Tonhöhenverlauf gesprochen werden, halten nach WEINRICH (a. a. O) das Interesse des Hörers aufrecht und dienen dazu, die Sprecherrolle zu bewahren; Pausen mit fallendem Tonhöhenverlauf gekoppelt fungieren als Beendungssignale. Die Dialogsteuerung kann also sowohl auf Grund verbaler als auch intonatorischer Mittel erfolgen, zu denen sich auch nonverbale Zeichen (Kopfnicken, zustimmendes Lächeln) gesellen und den Grad an Entschiedenheit in der Konversation präzisieren.

Nach AUER/COUPER-KUHLEN (1995) kommt Tempo und Rhythmus auf der mechanischen Ebene des Turntaking, in der zeitlichen Koordinierung der Redebeiträge im Gespräch, bei der Themenbeendigung eine wichtige Rolle zu. Ein isochroner Schlag fungiert als Taktgeber für den Einsatz des nächsten Sprechers. Abweichungen vom zeitlich wohlplazierten Turneinsatz im Gespräch werden als “markiert” behandelt und sind im jeweiligen lokalen Kontext für den Interpretationsprozeß relevant. Auf größeren organisatorischen Ebenen werden Rhythmus und Tempo als Mittel zur Einheitsmarkierung im Gespräch, zur Markierung von Beendigungsphasen (“closing”) betrachtet. Nach UHMANN (1991: 126ff.) kommt beim Sprecherwechsel auch dem Tonhöhenverlauf, seinen Modifikationen ein wesentlicher Beitrag zu.

Die Forschung über den Sprecherwechsel in Alltagsgesprächen hat gezeigt, daß die Gesprächsteilnehmer auf eine Reihe linguistischer und paralinguistischer Signale achten, um diesen Zeitpunkt zu erkennen. Syntax und Intonation leisten wichtige Hilfen, indem sie Konstituenten und Phrasierungsgrenzen erkennbar werden lassen. Sie ermöglichen die Projektion dieser Grenzen dadurch, daß sie einen syntaktischen bzw. melodischen Bogen in der Zeit spannen, in dessen Laufzeit die Vorhersagbarkeit der noch verbleibenden syntaktischen bzw. melodischen Komponenten zunimmt. Das mögliche Ende eines Redebeitrags ist auf diese Weise vorauszusehen. Einen wichtigen Beitrag leisten aber auch paralinguistische Mittel, wie Blickverhalten des Sprechenden, die darüber Auskunft geben können, ob und wann ein Sprecherwechsel beabsichtigt wird. Kurz vor Ende des Redebeitrages z. B. richtet der Sprecher den Blick auf den Rezipienten, um den beabsichtigten Wechsel anzukündigen. Es wird angenommen, daß der Rhythmus durch die prägnante rhythmische Struktur, d. h. unerwartete Längungen und Pausen zur Ankündigung eines intendierten Sprecherwechsels verwendet wird. Dadurch gerät der Fluß des Redners vorübergehend ins Stocken. Nach AUER/COUPER-KUHLEN (1995: 94) wird dadurch nicht nur das mögliche Ende des Redebeitrags indiziert, es wird zugleich auch ein Zeitraster aufgebaut, nach dem sich der Einsatz des nächsten Turns richten kann. Der Sprecher sorgt sozusagen auch für den Übergang zum nächsten (vgl. COUPER-KUHLEN 1991; 1993: 126ff.). Der Zeitpunkt, an dem der nächste Sprecher das Wort übernimmt, ist also nicht dem Zufall überlassen. Die erste hervorgehobene Silbe des ersten Turns ist isochron mit den letzten Schlägen des vorhergehenden Sprechers.

Sprecher gehorchen also nicht einem rigiden Zeitgeber für die Aufnahme eines Turns, sondern passen sich dem Redefluß, dem Rhythmus und dem Tempo des Vorgängers flexibel an. Die letzten Schläge des Vorgängerturns geben dem neuen Sprecher die Möglichkeit, sich im Rhythmus einzuüben, so daß es in erstaunlich vielen Fälle zu einem fast vollkommen glatten Übergang kommt. Gibt es unbetonte Auftaktsilben am Anfang eines neuen Turns, müssen sie so plaziert werden, daß die rhythmische Koordinierung gewährleistet wird. Manchmal können unbetonte Auftaktsilben des nächsten Sprechers ins Territorium des vorigen Sprechers wandern. Es können umgekehrt auch Lücken entstehen, wenn das Tempo langsam ist und es keine oder wenige unbetonte Silben nach dem letzten Schlag des Vorgängers, bzw. vor dem ersten Schlag des neuen Sprechers gibt. In solchen Situationen entstehen Pausen, die aber für die Aushandlung interaktiver Bedeutungen irrelevant sind.

Zur Rolle des Rhythmus in der Gesprächsorganisation ergaben die Untersuchungen von AUER/COUPER-KUHLEN (1995: 101), daß beim Übergang in die Beendigungsphase oder innerhalb dieser Sequenz selbst solche Gesprächspassagen, die vorher nicht rhythmisiert (isochron) waren, normalerweise einem regelmäßigen isochronen Rhythmus unterworfen werden. Innerhalb dieses isochronen Musters verändert sich ihren Feststellungen gemäß mehrmals das Tempo. Dieses entspricht der Bewegung der beiden Gesprächspartner auf das Gesprächsende zu. Das “accelerando” erreicht seinen Höhepunkt mit dem abschließenden Ausstausch von Grüßen. Die Weigerung des einen Partners sich auf den Rhythmus des anderen einzulassen, führt zur Expansion des Gesprächs. Der die Beendigung einleitende Gesprächsteilnehmer versucht dann immer wieder, mit neuem Anlauf und neuem Schwung den anderen zum “gemeinsamen Tanz” zu gewinnen.

2. Norm und Abweichungen im Bereich des Akzents und Rhythmus

Was die Problematik der Norm im suprasegmentalen Bereich und die Fehlleistungen auf dieser Ebene anbelangt, möchte ich mich nur auf 2 Komponenten beschränken, u. zw. auf den Akzent und den Rhythmus, da sie auf Grund der unterschiedlichen Sprachsysteme für den rumänischen Deutschlernenden besondere Schwierigkeiten bereiten.

2.1. Der Akzent

Bei der Realisierung dieser intonatorischen Mittel treten auch die meisten Fehler auf. Potentielle systembedingte Fehler sind bei den rumänischen Deutschlernenden:

a. in der Akzentplatzierung zu erwarten. Der Akzent ist im Rumänischen oxyton, paroxyton oder proparoxyton, d. h. mobil und zugleich z. T. fest. Die feste Akzentstelle im Deutschen (hauptsächlich Stammbetonung), besonders aber die wechselnde Akzentsetzung in den Kontrastpaaren, die mit einer Bedeutungsdifferenzierung verbunden ist, bedeutet für den Lernenden einen wahren Stolperstein. Es handelt sich um:

Substantivpaare, wie z. B. Phantasien vs. Phantasien, Tenor vs. Tenor usw.

Verbpaare, die häufiger auftreten, z. B. umfahren vs. umfahren, wiederholen vs. wiederholen, usw.

die Unterscheidung auf Grund der wechselnden Akzentplatzierung von grammatischen Kategorien, wie z. B. miß’fallen vs. Mißfallen, usw.

b. Fehler treten auch in der Realisierung des Akzents auf, u. zw. bei der Verwendung der intonatorischen Mittel (Tonhöhe, Lautheit, Dauer). Im Deutschen wird die Akzentsilbe zur lautlichen Umgebung in Kontrast gebracht. Charakteristisch ist, daß die betonte Silbe lauter, höher, länger, mit großer Spannung der Muskulatur und hoher artikulatorischer Präzision realisiert wird. Die akzentlosen Silben werden demgegenüber melodisch tiefer, mit geringerer Lautheit und gerafft produziert, wobei die Vokalqualität vor allem beim schnelleren Sprechen reduziert wird; gemeint ist der Schwa-Laut, der in Endungen reduziert wird.

Zwar sind nach einigen Forschern auch für das Rumänische die intonatorischen Mittel Tonhöhe, Intensität und Dauer relevant (vgl. COLBERT 1963: 84; SFÎRLEA 1970: 153); der Beitrag dieser Mittel ist aber bei der Akzentuierung im Rumänischen vergleichsweise mit dem Deutschen geringer ausgeprägt. Besondere Probleme ergeben aber die artikulatorische Präzision und der große Spannungsgrad in der Realisierung der Hervorhebung, Merkmale, die im Rumänischen nicht relevant sind. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, daß dem rumänischen Lerner der stark zentralisierende Akzent im Deutschen Schwierigkeiten bereitet, d. h. die punktförmige Konzentrierung der intonatorischen Mittel auf die Akzentsilbe, da im Rumänischen ein schwach zentralisierender bis dezentralisierender Akzent typisch ist, d. h. die intonatorischen Mittel werden gleichförmig auf mehrere Silben verteilt. Der rumänische Deutschlerende tendiert folglich auch im Deutschen, alle Silben und Wörter in der Wortgruppe bzw. im Satz gleich klar auszusprechen, zwischen betonten und unbetonten Silben nicht zu differenzieren. Für den deutschen Hörer sind aber dieselben normwidrige Fehler, die den Kommunikationsprozeß beeinträchtigen oder sogar verhindern können.

Dieser schwache Kontrast zwischen betonten und unbetonten Silben/Wörtern wirkt sich auch auf die segmentale Ebene aus. Auf Grund der Tatsache, daß im Rumänischen Reduktionen, Laut- und Silbenelisionen, selten auftreten, werden alle Laute realisiert (auch der Schwalaut), was zu einem ungewöhnlichen, störenden Rhythmus im Deutschen führt.

2. 2. Der Rhythmus

Einen Rhythmus gibt es nicht nur in der gebundenen Rede, sondern auch in der normal gesprochenen Sprache. In der Fachliteratur unterscheidet man zwischen einem einer jeden Sprache charakteristischen Sprachrhythmus und einem Sprechrhythmus.

Mit Rhythmus wird im Allgemeinen eine zur Gleichmäßigkeit tendierende Gliederung bezeichnet; Ähnliches, d. h. ähnliche Einheiten sollen in zeitlich ähnlichen Abständen wiederholt werden (vgl. STOCK 1996a: 68).

Der Rhythmus wird als Mittel betrachtet, wodurch das Behalten der Information erleichtert wird. KURZ (1992: 42) zufolge wird die Verarbeitungstiefe derselben verstärkt. Nach von ESSEN (1981: 53) liegt die Leistung des Rhythmus in der Erleichterung der Überschaubarkeit des zeitlichen Nacheinanders, er erleichtert dem Angesprochenen die gedankliche Mitgestaltung.

Psychologische Untersuchungen ergaben, daß der Wechsel zwischen hervorgehobenen und nicht hervorgehobenen Elementen eine zentrale Funktion für die menschliche Informationsverarbeitung und –speicherung darstellt; der Rhythmus erleichtert nämlich die Wahrnehmung, indem er die Aufmerksamkeit des dekodierenden Sprachbenutzers auf die ersteren, d. h. betonten Silben lenkt und ihm während der letzteren die Zeit gibt, die aufgenommene Information zu prozessieren. Der Rhythmus erleichtert die Speicherung, auch indem er die unstrukturierte Informationsmenge hierarchisch organisiert. Außerdem ermöglicht isochrone Rhythmizität einen voraussagbaren Wechsel zwischen Wichtigem und Unwichtigem (vgl. ALLEN 1975; MARTIN 1972; ALLEN/HAWKINS 1980; JONES 1986).

ADAMS (1979) zufolge ist die Kontrolle über den Rhythmus einer Sprache grundlegend für das Beherrschen dieser Sprache; gravierende Mängel in dieser Hinsicht stellen die absolute Barriere für die Verständlichkeit und das flüssige Sprechen dar.

Die Besonderheit der Rhythmisierung des Deutschen (akzentzählende Sprache) ergibt sich vor allem aus der Art, wie die Akzentuierung realisiert wird und daneben die akzentlosen Silben behandelt werden, d. h. aus dem überaus großen Kontrast zwischen denselben. Wegen des großen dynamischen Unterschiedes zwischen Akzent- und akzentlosen Silben spricht man im Deutschen von einem “staccato”, hämmerden, stoßenden az. Rhythmus, während für die romanischen Sprachen ein “legato”, weich fließender silbenzählender Rhythmus charakterisch ist.

2. 3. Potentielle Fehler rumänischer Deutsch-lernenden im Bereich der Rhythmisierung

Das Rumänische gehört nach POPA/PARLOG (1973: 124f.) und CHITORAN (1977: 310) zu den silbenzählenden Sprachen, wo die Zeitintervalle zwischen den Silben gleich lang sind und für die Realisierung des Rhythmus keine Raffungen, Laut- und Lautfolgenreduktionen und -eli-sionen notwendig sind. Charakteristisch ist also ein gleitender “legato” Rhythmus, bei dem es keine Spannungsunterschiede gibt; betonte wie unbetonte Silben werden mit gleicher Sprechspannung Präzision und Lautheit gesprochen. In diesem Sinne ist die Realisierung des charakteristischen “staccato” Rhythmus im Deutschen besonders schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, denn die intonatorischen Gewohnheiten bilden sich laut LEONT’EV (1975) auf einer sehr frühen Phase der Entwicklung heraus, u. zw. vor denjenigen der Lautproduktion. Sie werden automatisiert und wie psychologische Experimente zeigen, als letztes vergessen. Deshalb können Wahrnehmung und Festigung/Automatisierung der spezifischen Kombination der intonatorischen Mittel der Zielsprache beim Lernenden nur mit viel Aufwand und Mühe erreicht werden.

3. Konsequenzen für den DaF-Unter-richt

Da Akzent und Rhythmus den charakteristischen Klang einer Sprache prägen und die Voraussetzung für die normal ablaufende Sprachwahrnehmung und -verarbeitung bzw. für die optimale Kommunikation bilden, bzw. die Fehler gravierender sind als diejenigen bei der Produktion der Laute, ergeben sich für den Ausspracheschulung im DaF-Unterricht aller Ebenen folgende Aufgaben:

a. die Erarbeitung der charakteristischen Akzentstrukturen des Deutschen, hauptsächlich der Spannungs- und Artikulationspräzisionsunterschiede zwischen betonten und unbetonten Silben, da diese Merkmale im Rumänischen nicht relevant sind. Im Mittelpunkt müßte also die Arbeit an den akzentuierten Silben stehen, an deren hohen Spannung und Artikulationspräzision.

b. Von Relevanz sind auch die im Deutschen typischen Reduktions- und Tilgungsprozesse in den unbetonten Silben, die für Sprecher mit einer sz. Ausgangssprache ungewöhnlich sind, die aber für die Realisierung eines az. Rhythmus von Bedeutung sind. In diesem Sinne erweist sich als notwendig, die sog. “schwachen Formen”, z. B. gehen, stehen, Maler, usw. die qualitativen und quantitativen Reduzierungen dieser Formstufen bewußt zu machen und zu üben, um auf diese Weise den Abstand zwischen den Akzentsilben stabil halten zu können. Erst eine systematische Konfrontation der starken und schwachen Formen, der Regularitäten des Wechsels von Hervorgehobenem und nicht Hervorgehobenem kann es dem Lernenden ermöglichen, sich mit dem charakteristischen az. Rhythmus des Deutschen vertraut zu machen und ihn dann auch produzieren zu können.

In diesem Sinne sind schon im Anfängerstadium Wörter nicht isoliert einzuführen, sondern im Kontext und die Hervorhebungsbesonderheiten mit Körperbewegungen zu verbinden, d. h. sprachbegleitend zu gestikulieren, z. B. Klatschen, Klopfen der Akzentsilbe, um auf diese Weise die rhythmischen Muster kenntlich zu machen.

c. Wesentlich erweist sich dabei auch die Parallele zum Schriftbild des Deutschen, da aus dem nicht ersichtlich ist, wann ein Laut voll und wann reduziert gesprochen werden soll. In diesem Sinne ist dem Lernenden zu verdeutlichen, daß die geschriebene Form nicht eindeutig in die gesprochene Form umgesetzt werden darf. Auf Grund des Schriftbildes soll sowohl die volle, gespannte, als auch die nicht reduzierte Realisierung in isolierter Form geübt werden, wie das bei langsamer, gespannter Sprechweise üblich ist, wie auch das Wort im Satzzusammenhang, mit reduzierter Endung, d. h. die niederen Formstufen.

 

Literatur (eine Auswahl):

1.     ADAMS, C. (1979): English Speech Rhythm and the Foreign Learner. Den Haag, 3.

2.     AUER, P.; COUPER-KUHLEN, E. (1995): Rhythmus und Tempo konversationeller Alltagssprache. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 96, 78-106.

3.     BANNERT, R. (1988): Automatic recognition of focus accent in German. Dept. of Linguistics (University Lund), In: Working Papers 34, 5-8.

4.     CHIÞORAN, D. (1977): English Phonetics and Phonology. Bucureºti: Editura didacticã ºi pedagogicã.

5.     COLBERT, B. (1963): Limba germanã contemporanã. Fonetica. Bucureºti: Editura didacticã ºi pedagogicã.

6.     DIETRICH, R. (1990): Zu Form und Bedeutung der Kontrastintonation im Deutschen. In: Linguistische Berichte 129, 415-430.

7.     ESSEN, O. von (1981): Grundbegriffe der Phonetik. Ein Repertorium für Sprachheilpädagogen. Berlin: Carl Marhold Verlagsbuchhandlung.

8.     ESSEN, O. von (1956): Hochdeutsche Satzmelodie. In: Zeitschrift für Phonetik, Sprachwissenschaft und Kommunikationsforschung, 75-85.

9.     FERY, C. (1988): Rhytmische und tonale Struktur der Intonationsphrase. In: Intonationsforschungen, (Linguistische Arbeiten 200), Tübingen: M. Niemeyer, 41-63.

10.  HEIKE, G. (1969): Suprasegmentale Analyse. In: Marburger Beiträge zur Germanistik. Marburg: N. G. Elwert Verlag.

11.  HELFRICH, H. (1985): Sprachmelodie und Sprachwahrnehmung. (Psychologische Untersuchungen zur Grundfrequenz). Berlin: de Gruyter.

12.  ISACENKO, A; SCHÄDLICH, H. J. (1966): Untersuchungen über die deutsche Satzintonation. In: Studia Grammatica VII, Berlin: Akademie Verlag, 7-69.

13.  KOCH, E. (1987): Zum Einfluss suprasegmentaler Ausprägungsgrade auf den Prozess der Rezeption von Texten. Diss. A., Jena.

14.  LEONT’EV, A. A. (1975): Psycholinguistische Einheiten und die Erzeugung sprachlicher Äußerungen. Berlin: Akademie Verlag.

15.  LÖTSCHER, A. (1983): Satzakzent und funktionale Satzperspektive im Deutschen. Tübingen: Niemeyer.

16.  MÖBIUS, B. (1993): Ein quantitatives Modell deutscher Intonation. Analyse und Synthese von Grundfrequenzverläufen. In: Linguistische Arbeiten 305, Tübingen: Niemeyer.

17.  POPA, M.; PÂRLOG, H. (1973): Observations on the Realisation of Rhythm by romanian Speakers of English. In: The Romanian-English Contrastive Analyses Project. Contrastive Studies in Phonetic and Phonology. Bucarest: University, 124-136.

18.  PUªCARIU, S. (1976): Limba românã. Vol. 1. Privire generalã. Bucureºti: Editura Minerva.

19.  ROMPORTL, M. (1962): Zum Wesen der Intonation. In: Proc. IVth. ICPhS, The Hague, 749-752.

20.  SFÎRLEA, L. (1970): Pronunþia româneascã literarã. Stilul scenic. Bucureºti: Editura Academiei RSR.

21.  STOCK, E. (1996a): Deutsche Intonation. Berlin, München, Leipzig, Berlin: Langenscheidt Verlag Enzyklopädie.

22.  STOCK, E. (1996b): Text und Intonation. In: Sprachwissenschaft, Bd. 2l, Heft 2, 211-240.

23.  STOCK, E. (1980): Untersuchungen zu Form, Bedeutung und Funktion der Intonation im Deutschen. Berlin: Akademie Verlag.

24.  TRUBETZKOY, N. S. (1977): Grundzüge der Phonologie. 6. Aufl., Vandenhoeck & Ruprecht.

25.  UHMANN, S. (1991): Fokusphonologie: eine Analyse deutscher Intonationsstrukturen im Rahmen der nicht-liniaren Phonologie. Tübingen: Niemeyer.

26.  UHMANN, U. (1988): Akzenttöne, Grenztöne und Fokussilben: Zum Aufbau eines phonologischen Intonationssystems für das Deutsche. In: Altmann (Hg.), 65-88.

27.  WEINREICH, H. (1993): Textgrammatik der deutschen Sprache. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich.


 

Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) - www.ggr.ro

 

 

Coordonator sectiune: Madalina Marcu | Asistenti: Cristina Caramihai | Andreea Baranga

+ Asociatia Studentilor din Facultatea de Limbi Straine | Contact

 

Home | BAC/Teze | Biblioteca | Referate | Games | Horoscop | Muzica | Versuri | Limbi straine | DEX

Modele CV | Wallpaper | Download gratuit | JOB & CARIERA | Harti | Bancuri si perle | Jocuri Barbie

Iluzii optice | Romana | Geografie | Chimie | Biologie | Engleza | Psihologie | Economie | Istorie | Chat

 

Joburi Studenti JOB-Studenti.ro

Oportunitati si locuri de munca pentru studenti si tineri profesionisti - afla cele mai noi oferte de job!

Online StudentOnlineStudent.ro

Viata in campus: stiri, burse, cazari, cluburi, baluri ale bobocilor - afla totul despre viata in studentie!

Cariere si modele CVStudentCV.ro

Dezvoltare personala pentru tineri - investeste in tine si invata ponturi pentru succesul tau in cariera!

 

 > Contribuie la proiect - Trimite un articol scris de tine

Gazduit de eXtrem computers | Project Manager: Bogdan Gavrila (C)  

 

Toate Drepturile Rezervate - ScoalaOnline Romania